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Projektarchiv - Internationale Projekte

Studie zu Frauen in Macht- und Entscheidungspositionen (Women in Power and Decision-making)

Die Studie im Auftrag des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) untersucht die Fortschritte der EU-Mitgliedstaaten hinsichtlich der Ziele der „Aktionsplattform von Peking“ der UN-Frauenkonferenz von 1995, speziell im Bereich Frauen in politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entscheidungspositionen. Sie gliedert sich in drei Teile:

 

Teil A der Studie überprüft den Fortschritt der Mitgliedstaaten seit 2003 im Erreichen einer gerechteren Verteilung von Macht- und Entscheidungspositionen zwischen Frauen und Männern. Sie beinhaltet eine vergleichende Analyse der Situation in allen Mitgliedstaaten und diskutiert Maßnahmen, um Frauen in Führungspositionen (politisch, wirtschaftlich und sozial) zu stärken. Untersucht werden dabei bereits existierende Indikatoren im politischen und ökonomischen Bereich. Zudem wurden neue Indikatoren zur Messung des Fortschritts im sozialen Bereich (mit besonderem Augenmerk auf den Wissenschafts- und Sportbereich) entwickelt. 

» Gender Equality in Power and Decision-Making: Report

 

Teil B identifiziert „good practices“ rund um politische Entscheidungspositionen. Mit Hilfe nationaler ExpertInnen wurden Beispiele für relevante Maßnahmen in allen Mitgliedstaaten gesammelt. Anhand von vorher entwickelten Kriterien wurden aus diesen Good Practices die vielversprechendsten ausgewählt. Bei einem „Consultation meeting“ mit Stakeholdern aus allen Mitgliedsstaaten, organisiert in Vilnius im Februar 2015, wurden aus diesen Good Practices 11 Beispiele ausgewählt, die dann auf der EIGE Website veröffentlicht wurden.

 

» Report: Advancing gender equality in political decision-making - Good Practices

» List of Good Practices

 

Im Rahmen von Teil C sind zwei Berichte formuliert worden:

  • Vorteile von Geschlechtergleichstellung in nationalen Parlamenten und dem EU Parlament (inklusive case studies) sowie der Justiz
  • Bericht über das demokratische Argument für Geschlechtergleichstellung

 

Letzterer beschäftigt sich mit dem Problem der Unterrepräsentation von Frauen in Entscheidungspositionen (politisch, ökonomisch und sozial) und wie dieses angegangen werden kann. Des Weiteren werden konkrete Belege für die Vorteile von Geschlechtergleichstellung dargelegt. 

 

Die Studie wurden in Zusammenarbeit mit der Queen’s University Belfast von September 2014 bis September 2015 erstellt.

 

Kontaktperson: Monika Natter